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Posts Tagged ‘binooki’

Blogger schenken Lesefreude zum Welttag des Buches am 23. April verlosen Blogger 2013 ein Buch. Wer den entsprechenden Eintrag vom 23.04. kommentiert, nimmt an der Verlosung am 30.04. teil. BeiBarış Bıçakçı: Unsere große Verzweiflung mir gibt es dann „Unsere große Verzweiflung“ von Barış Bıçakçı (binooki 2012) zu gewinnen – und auf dem Blog eine Leseprobe aus dem Buch mit weiteren Infos dazu.

Mehr zur Aktion:

Blog den Welttag des Buches / Blogger schenken Lesefreude

Wir Buch-Blogger sind Botschafter in Sachen Lesefreude und deswegen ist der Welttag des Buches unser Tag! An diesem besonderen Feiertag wollen wir die Welt mit unserer Begeisterung für Bücher anstecken. Wir werden bloggen wie die Wilden und wir werden Bücher verschenken!

Wie lautet der Plan?

Am 23.4.2013, dem Welttag des Buches, veröffentlichen alle teilnehmenden Blogger einen Beitrag, in dem sie ein Buch verlosen.

Leser, die diese Bücher gewinnen möchten, kommentieren die Beiträge. Verlost werden die Bücher am 30. April. (mehr …)

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Atay, Warten auf die Angst Fragt man türkische Schriftsteller nach Vorbildern, fällt sicher auch der Name Oğuz Atay. Sein Hauptwerk „Tutunamayanlar“ (Die Haltlosen) gilt als unübersetzbar. Auf Deutsch lag bis vor kurzem nur seine Biographie des türkischen Wissenschaftlers Mustafa Inan vor: „Der Mathematiker“ (Unionsverlag 2009). Der nun bei binooki erschienene kleine Band „Warten auf die Angst“ (Originaltitel „Korkuyu beklerken“), eine von 1973 stammende Sammlung von acht kurzen Prosatexten des 1977 mit 43 Jahren viel zu jung verstorbenen Autors, zeigt Atays literarische Welt wie unter dem Brennglas.

Monologe eines Einsamen, am Rande der Gesellschaft, leidend an der selbst gewählten Isolation, gescheitert oder doch sich als Gescheiterter erlebend, der Angst hingegeben, ohne eigentlich furchtsam zu sein, eher doch wütend, aber fruchtlos, hoffnungslos, seltsamerweise aber keineswegs grau und trostlos, stattdessen überraschend, immer wieder, absurd und doch alltagstauglich, mit surrealistischen Anflügen, sprachverliebt, detailversessen. Die Ich-Erzählungen bestechen durch einen hohen Grad an Selbstreflexion, teilweise exzessiv betrieben. Immer wieder schimmert des Autors Freude am Morbiden durch, doch ohne Effekthascherei, es sind stille Texte, scheinbar alltägliche Geschichten. Textsorten verschwimmen ineinander oder reichen mitten im Lauf die Staffel weiter. (mehr …)

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